
Gestartet von: Teachers for Future, GEW, Greenpeace, Bundeschülerkonferenz, Eltern gegen Rechts und die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung
Gerichtet an: Die zuständigen Kultus-/Bildungsministerien und nachgeordneten Behörden
Beschreibung:
Immer häufiger werden Lehrkräfte, die sich gegen Rassismus, Antisemitismus, Queerfeindlichkeit und andere Formen von Menschenfeindlichkeit einsetzen, allein gelassen. Meldungen über Hasssymbole oder diskriminierende Vorfälle verhallen – während engagierte Pädagog*innen selbst unter Druck geraten und mit Vorwürfen, Einschüchterungen oder Bedrohungen konfrontiert werden.
Dabei ist klar: Schulen sind keine neutralen Räume gegenüber Demokratiefeindlichkeit. Sie haben den Auftrag, junge Menschen zu schützen und zu stärken. Demokratie braucht Haltung – nicht Schweigen.
Wir fordern daher deutliche Unterstützung durch Ministerien und Schulaufsichten, unter anderem durch:
Klare Leitlinien zur Pflicht, Menschenrechte und Demokratie aktiv zu verteidigen
Rechtssicherheit, Schutz und Rückendeckung für engagierte Lehrkräfte
Verlässliche Hilfs- und Beratungsstrukturen sowie juristische Unterstützung
Praktische Unterstützung im Schulalltag durch Fortbildungen, Materialien und verbindliche Erlasse
Stärkung demokratischer Schulentwicklung und mehr Ressourcen
Ausbau der Politischen Bildung als schulisches Prinzip
Flächendeckendes Monitoring demokratiefeindlicher Vorfälle und konsequente Maßnahmen
Haltung statt Zurückhaltung – auch von den Behörden!
Schulen müssen Orte gelebter Demokratie bleiben. Unterstützen Sie unsere Forderungen.