Kreisverband

Franziska Brantner besucht Verein für Antidiskriminierungsarbei Zollernalbkreis (AdiZ e.V.)

Unsere Bundesvorsitzende Franziska Brantner war zu einem internen fachlichen Austausch beim Verein für Antidiskriminierungsarbei Zollernalbkreis (AdiZ e.V.) zu Gast – gemeinsam mit Landrat Günther-Martin Pauli. Mit dabei waren Vertreter der grünen Kreistags- und der grünen Balinger Gemeinderatsfraktion sowie Mitglieder von Bündnis90/DIE GRÜNEN.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Projekte und Herausforderungen der Antidiskriminierungsarbeit im ländlichen Raum. Franziska Brantner zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Mitarbeitenden und machte deutlich, dass Antidiskriminierungsarbeit strukturell abgesichert werden müsse, um langfristig wirksam sein zu können.

Denn die Finanzierungssituation für den Verein ist nicht einfach: Zwei Mitarbeiterinnen stemmen die gesamte Arbeit mit jeweils 30 Prozent Stellenumfang, was eine erhebliche Herausforderung darstellt.

Diskriminierung betrifft viele Lebensbereiche: von Altersdiskriminierung bis hin zu Rassismus. Fast jeder Mensch kann während seines Lebens davon betroffen sein – insbesondere, wenn er nicht gesund, weiß, cisgeschlechtlich und männlich ist. Hierbei wurde die Sensibilisierung von Sprache thematisiert. Das „Klima“ sei eindeutig rauer geworden, waren sich alle Anwesenden einig. 

Die AdiZ führt wichtige Projekte durch, beispielsweise Aufklärungsarbeit an Schulen, was aktuell etwa 80 Prozent ihrer Arbeit ausmacht. Sie bietet aber auch einen geschützten Rahmen, in dem Menschen ihre Erfahrungen schildern können und ernst genommen werden – ohne dass ihre Schilderungen relativiert oder kleingeredet werden. Gerade solche Anlaufstellen seien, so Brantner, ein unverzichtbarer Bestandteil einer solidarischen Gesellschaft.