Mitglieder des Ortsverbands Albstadt sowie des Kreisverbands Zollernalb haben gemeinsam mit rund 12.000 Menschen in München ein deutliches Zeichen für eine konsequente und sozial gerechte Energiewende gesetzt. Treffpunkt der Demonstration war das Siegestor – ein symbolträchtiger Ort für zivilgesellschaftliches Engagement.
Im Zentrum der Kritik stand die Energiepolitik von Katharina Reiche, die aus Sicht der Demonstrierenden zu stark von fossilen Interessen geprägt ist und notwendige Schritte hin zu erneuerbaren Energien ausbremst. Die Botschaft vor Ort war klar: So kann es nicht weitergehen.
Ein breiter Konsens unter den Teilnehmenden bestand darin, sich entschlossen gegen den Einfluss der Fossillobby und die anhaltende Abhängigkeit von volatilen Öl- und Gaspreisen zu stellen. Stattdessen wurde die Forderung nach einem beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien bekräftigt. Denn: Sonne und Wind stellen keine Rechnung – sie sind die Grundlage für eine bezahlbare, sichere und klimafreundliche Energieversorgung.
Gerade in Zeiten geopolitischer Unsicherheiten wird deutlich, wie wichtig eine unabhängige Energieversorgung ist. Der Ausbau von Solar- und Windenergie ist nicht nur klimapolitisch geboten, sondern auch eine Frage wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Gerechtigkeit. Er eröffnet die Chance, regionale Wertschöpfung zu stärken und langfristig stabile Energiepreise zu sichern.



